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GEHEILIGTER STAUB

Es ist ein verzwickter Ring: Wo du uns die Urspünge der Kunst enthülst, wo die Materialien, der Lehm, die Steine oder die Haut die Stützen unserer Träume sind. Die Poesie deines Werks, sie ist den Tränen näher als der Trementina, den Gefühlen näher als der Vernunft. Deine Linie ist manchmal wiederholte Ausbrüche der Wellen im Ozean, mit seinen Gischtkatastrophen. Es ist das unsichtbare Salz des Meeres. Ich kann die Fingerabdrücke deiner Seele sehen, das Feuer ihres Blicks vermischt mit aufgelesenen Weizenstoppeln in traurigen Herbsttagen oder an der Grenze der Kälte mitten im Schnee irgendeines Frühlings.

Dies wird gewohnheitsmäßig betrieben, was uns heute in der Konzeptualen Kunst verbindet, und was du, Antonio, mit Originalität füllst. Deine Bilder füllen mich mit Ursprungs-Nostalgie. Als wenn die Materialien deine Vorfahren wären, die in deinen Werken leben. Es ist jene Harmonie, wenn wir von der einfachen und stummen Natur träumen, die mich beim Betrachten mittels deines Werks mit Respekt
füllt, mit der Stille der Meeresbrise, der Kälte der Steilküste im Morgengrauen, der zerbrochenen Träume, des Verlangens, zurückzukehren.

Es schiene, als wenn dein einziger Weg eine Rückkehr ist, eine ewige Rückkehr auf den Meeresboden, den wir nie, nie verlassen durften.
In deinen Linien lebt die Nostalgie und der Wert deines Werks, für mich ist es die Einladung den Weg wieder aufzunehmen, um zu uns selbst zu finden, mit unseren Träumen, und sie zu umarmen, wissend, dass sie nicht mehr allein sind, weil nach der Erfahrung, deine Werke zu betrachten, glaube ich, das machen zu können was du machst und meine Träume mit deinem Mut zu vereinen.

Dein Handwerk, es ist voller Respekt vor der Natur, vor jener Natur, von der wir Teil sind, wo zusammen bei uns die Träume aller unserer Vorfahren leben. Dein Respekt drückt sich aus in den Zärtlichkeiten des farbigen Bodens oder der trockenen Kräuter, welche vorsichtig in deinen Werken verkörpert sind, mit dem Bewusstsein, dass sie die Großeltern, und die Großeltern der Großeltern deiner Großeltern sind, die uns inmitten der humiden Wälder erzählen, von ihrer Wut, ihrer Angst, ihrem wohlwissenden Lächeln bei blauem Morgengrauen.

Mich hat beeindruckt, einen Künstler zu finden, der, ohne zu wissen, woher er kommt, mit mir gegangen ist, noch bevor Tage existierten, auf entlegenen Inseln, die wir nie gekannt haben und deren Namen wir nie kennen werden. Was ich über dein Werk weiß, ist ein Zeugnis der Natur, das sich durch deine Hände enthüllt hat, das an unser Gewissen appelliert, das von uns verlangt, uns in der Zerbrechlichkeit unserer Einsamkeit wieder zu erkennen und es lädt uns ein, uns wieder zu finden mit Rücksicht auf die ewige Gegenwart, diese Gegenwart, welche die ganze Vergangenheit und die ganze Zukunft beinhaltet, wo wir mit allem existierenden zusammenleben müssen, wie Ökologen ohne jegliche Arroganz. Das will gutheißen, dein Werk preisen, denn letztendlich sind wir ein Tropfen im Ozean, wir sind Staub, aber du hast mir ins Ohr geflüstert...”ja,... Staub... wir sind Staub.... aber geheiligter Staub”.

Ich beglückwünsche dich aufrichtig dafür, dass du an der Rettung der ursprünglichen Kunst arbeitest, mit einfachen Stoffen, organischen Stoffen, anderen wieder aufbereiteten und dein Werk mit Hilfe der Elemente und dem Konzept im ökologischen Kreislauf unserer Umwelt. Ohne Zweifel bist du in der Formulierung des Paradigma-Wechsels, wie es die Rolle der wahren Künstler gewesen ist.

Danke für deinen Mut, dich dem auszusetzen, um dich an die neuen Techniken ranzuwagen, welche die Umwelt mit innovativen und nachhaltigen Techniken schützen.

Orlando de Urrutia                                                           Max Peña A.          

Doktor der Architektur MDI                                             Architekt WCC
Nachhaltigkeitsberater EU                                               Kulturberater der UNESCO

 

 

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